Nacht der Romantik 2011

Die Salzburg über Bad Neustadt ist eine der mächtigsten Burganlagen Deutschlands und alle zwei Jahre Schauplatz für ein Kulturspektakel der Superlative. Die Salzburg-Klassiker sind ein Gesamterlebnis aus Kultur, Geschichte und kulinarischen Genüssen inmitten einer malerischen Kulisse, die wie geschaffen ist für klassische Konzerte. Auf einer großen, überdachten Freilichtbühne lädt das Veranstalterteam am Samstag, 23. und Sonntag, 24. Juli zu einer "Nacht der Romantik - Solisten, Chöre, Orchester - Dvořák, Smetana, Wagner, Weber".

Spanien ist Thema der Salzburg-Klassiker 2009
v.l.n.r.: Michael Weiß, Stadt Bad Neustadt a.d. Saale, Kulturmanagerin Kersten Keller-Pallor, Bundesdirigent Ernst Oestreicher, Bruno Altrichter, Bürgermeister der Stadt Bad Neustadt a.d. Saale, Stefan Kritzer, Verein "Kultur ...FÜR... humanitäre Hilfe", Chorleiter Heinz Pallor, Michael Diestel, Verein "Kultur ...FÜR... humanitäre Hilfe" sowie Webadministrator Akku Büttner.

Klassik-Genuss vor leibhaftiger Kulisse

"Das Besondere am diesjährigen Programm ist die feine Abstimmung des ungewöhnlichen Schauplatzes mit den ausgewählten Musikwerken, die oft die Natur zum Thema haben", erläutert Kersten Keller-Pallor. So wird denn der Tannhäuser wirklich auf einer Burg erklingen, der Freischütz im Wald und die Rusalka im Mondenschein. Die Romantische Nacht auf der Salzburg beginnt mit Ausschnitten aus der Oper "Freischütz" von Carl Maria von Weber. Nach der Ouvertüre ist die Arie der Agathe "Leise, leise" zu hören. Anschließend erklingt der berühmte "Jägerchor". Der zweite Programmabschnitt ist Friedrich Smetana gewidmet. Der böhmische Komponist hat mit der Oper "Die verkaufte Braut" eine Volksoper geschaffen und mit "Mein Vaterland" einen heimatverbundenen Zyklus von sinfonischen Dichtungen. Es erklingen "Die Moldau" und der Chor der Landsleute sowie eine Arie aus "Die verkaufte Braut". Nach der Pause dann die Referenz an den 200. Geburtstage von Franz Liszt, dessen Ungarische Rhapsodie Nr. 2 in d-Moll zu den bekanntesten Orchesterwerken des Komponisten zählt. Slawisch bleibt es bei Dvoraks Slawischen Tänzen, ehe die Konzertmeisterin des Orchesters, Kim L. Heilmann aus Bad Kissingen, mit der "Meditation" aus "Thais" von Jules Massenet einen romantisch-schwelgerischen Ruhepunkt setzt. Zum Abschluss steht dann Richard Wagner auf dem Programm: Die Chöre singen in Begleitung des großen Sinfonieorchesters den Einzug der Gäste und den Pilgerchor aus der Oper "Tannhäuser". "Einige weitere Überraschungen werden die Nacht der Romantik zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Besucher machen"; versprechen Kulturmanagerin Kersten Keller-Pallor und Bundesdirigent Ernst Oestreicher.